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Häufig gestellte Fragen
FAQ
Häufig gestellte Fragen (FAQ) zum Mikrobiomaufbau
Das Mikrobiom beeinflusst Verdauung, Immunsystem, Energie, Hormone, Schlaf, Psyche und sogar die Schmerzempfindlichkeit. Ein stabiles Mikrobiom ist die Grundlage für ganzheitliche Gesundheit.
Typische Hinweise sind Blähungen, Müdigkeit, Hautprobleme, Infektanfälligkeit, Schlafstörungen, Stressanfälligkeit, Verdauungsbeschwerden, PMS oder diffuse Schmerzen. Häufig treten mehrere Symptome gleichzeitig auf.
Die Analyse erfolgt über eine einfache Stuhlprobe, die zu Hause entnommen und ins Labor Boivis geschickt wird. Dort wird die Zusammensetzung der Darmbakterien detailliert ausgewertet.
Sie basiert auf deiner individuellen Laboranalyse und enthält genau jene Bakterienstämme und Präbiotika, die dein Darm benötigt, um wieder in Balance zu kommen. Keine Standardmischung – sondern ein massgeschneiderter Ansatz.
Ja. Eine ausgewogene, ballaststoffreiche Ernährung mit viel Obst, Gemüse und Vollkorngetreide unterstützt den Aufbau. Akazienfasern, Flohsamen oder resistente Stärke aus Kartoffel- oder Maismehl ist das Bakterienfutter aller probiotischen Keime und unterstützt diese bei der Neuansiedlung. Präbiotika sind für ein gesundes und vielfältiges Mikrobiom eine wichtige Voraussetzung.
Inulin: Chicorée, Zwiebeln, Knoblauch, Bärlauch, Spargel, Lauch, Schnittlauch, Endiviensalat, Agavendicksaft. Geringe Mengen auch in Bananen, Roggenmehl, Weizenkleie
Achtung: Bei einer Fruktoseintoleranz ist Vorsicht mit hochdosierten inulinreichen Nahrungsergänzungsmitteln geboten.
Inulin kann bei Fruchtzuckerunverträglichkeiten schnell zu Blähungen und Beschwerden führen. Viele Lebensmittel mit natürlichem Inulin werden in kleinen Mengen zwar oft gut vertragen, dennoch sollte man sie langsam und vorsichtig testen.
In solchen Fällen empfiehlt es sich, auf ein anderes Präbiotikum auszuweichen.
Pektinen: Hoher Pektingehalt in Schalen von Äpfeln oder Zitrusfrüchten, Beeren wie Heidelbeeren, Johannisbeeren, Preiselbeeren
Mittlerer Pektingehalt: Himbeeren, Birnen, Pfirsiche, Pflaumen, Aprikosen
Niedriger Pektingehalt: Erdbeeren, Kirschen, Trauben, Bananen, Brombeeren, Ananas
Resistenter Stärke: erkaltete Kartoffel, erkalteter Reis, Haferbrei aufgekocht und abgekühlt, kernige Haferflocken, etwas grüne unreife Bananen, Bohnen, Erbsen, Lisen, Hirse…
Ja. Da der Darm zentrale Prozesse steuert, kann ein stabilisiertes Mikrobiom positive Effekte auf Immunsystem, Energiehaushalt, Hormone, Schlaf, Psyche und Schmerzempfindlichkeit haben.
Zu Beginn können leichte Veränderungen wie Blähungen oder vermehrte Aktivität im Darm auftreten – ein Zeichen dafür, dass sich das Mikrobiom anpasst. Diese Reaktionen sind meist vorübergehend.
Viele Menschen berichten nach 5-7 Wochen von ersten Verbesserungen. Der Mikrobiomaufbau dauert je nach Ausgangszustand einige Monate. Manche nutzen die Mischung auch langfristig zur Stabilisierung.
Ja – durch Ernährung, Stressmanagement, Schlaf, Bewegung und einen bewussten Umgang mit Medikamenten.
Grundsätzlich ja. Präventiv für jeden sehr Interessant, besonders sinnvoll ist er bei Verdauungsbeschwerden, Erschöpfung, Stress, Hautproblemen, Allergien, Übergewicht oder chronischen Schmerzen.
Für ältere Kinder und Jugendliche ist ein Mikrobiomaufbau in der Regel gut umsetzbar – besonders dann, wenn Verdauungsbeschwerden, häufige Infekte, Hautprobleme oder Unverträglichkeiten auftreten. Wichtig ist, dass die Maßnahmen altersgerecht abgestimmt werden und die Bedürfnisse des Kindes im Vordergrund stehen.
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